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Immobilienmakler geniessen nicht den besten Ruf. Mit wenig Arbeit viel Geld verdienen, lautet ein Vorwurf. Die Branche gibt Gegensteuer und will ein «Gütesiegel» für Seriosität und Qualität etablieren. In der Schweiz nimmt die Mehrheit der Besitzer den Verkauf ihrer Immobilie selbst in die Hand. Da stellt sich die berechtigte Frage, ob es überhaupt Makler braucht. Naturgemäss sagt die Branche Ja, und es gibt in der Tat mehrere Gründe, warum sich das Einschalten eines Immobilienmaklers lohnen kann, insbesondere bei der Bewertung. «In der Praxis zeigt sich, dass der Verkaufswillige aus emotionalen Gründen vielfach das eigene Objekt wertmässig überschätzt und so ein Verkauf scheitert», erklärt Tayfun Celiker, Direktor des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft (Svit). Da könne ein Vermittler gute Dienste leisten. «Der Verkäufer und der Makler haben nämlich das gleiche Interesse: einen möglichst hohen Preis», sagt Celiker. Daneben böten die Makler eine umfassende Dienstleistungspalette an, wie Verkaufsdokumentation, Verhandlungsführung, Steuerberatung und Ausarbeitung von Kaufverträgen. Diese Dienstleistungen haben ihren Preis. Laut der Honorarempfehlung des Svit beträgt die erfolgsabhängige Provision zwischen zwei und drei Prozent des Verkaufspreises bei einem Mindestbetrag von 10 000 Franken. Hinzu kommen Drittkosten (Inserate usw.) von 0,7 bis 1 Prozent. Einige wichtige Punkte bei der Suche nach einem Immobilienmakler sind: - Erkundigen Sie sich nach seiner Ausbildung und Berufserfahrung, und verlangen Sie Referenzen. - Informieren Sie sich, wie er beim Verkauf vorzugehen gedenkt. - Fordern Sie eine realistische Einschätzung der Erfolgsquote. - Verlangen Sie eine ausführliche Offerte mit Leistungsangaben, Honoraren, Zusatzkosten, Laufdauer des Vertrages, Kündigungsfristen usw. - Testen Sie seine lokalen Marktkenntnisse. Quelle: Cash / Internet Recherche |